CEOs blicken optimistisch in das neue Wirtschaftsjahr
Die wichtigsten Ergebnisse der 25. Global CEO Survey von PwC

Die 25. Global CEO Survey von PwC hat über 4.400 CEOs in 89 Ländern – darunter 42 Entscheidungsträger:innen aus Österreich – zu ihren Prognosen, Herausforderungen und Sorgen befragt. Die Ergebnisse stimmen positiv: Der Optimismus der weltweiten CEOs erreicht ein 10-Jahres-Hoch.

Heimische CEOs sind zuversichtlich

Auch knapp drei Viertel der österreichischen Führungskräfte prognostizieren eine stärkere Weltwirtschaft 2022. Der Optimismus der heimischen CEOs für das heurige Jahr ist dabei um ganze 62 Prozentpunkte höher als am Anfang der Corona-Pandemie 2020, als noch 68 Prozent der Führungskräfte einen Wirtschaftsabschwung prognostizierten.

Der Optimismus zieht sich auch in das eigene Unternehmenswachstum: 71 Prozent der heimischen CEOs erwarten in diesem Jahr ein Wachstum. Peter Perktold, CEO von PwC Österreich, erklärt die Ergebnisse: „Obwohl Omikron einen Schatten auf das Jahresende warf, spricht das hohe Maß an Optimismus der CEOs, für die Stärke und Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft. Zudem zeugt es von der Fähigkeit der CEOs, Unsicherheiten und Herausforderungen erfolgreich zu überwinden. Wenn Entscheider:innen ihren Fokus jetzt auf die daraus resultierenden Chancen richten, können sie weiterhin sicher durch die Krise navigieren.“

Die Risiken im Blick behalten: Cybersicherheit ganz vorne auf der Agenda

Auch wenn der Optimismus der CEOs hoch ist, sind sie sich trotzdem der potenziellen Bedrohungen bewusst, die ihre Unternehmen in den kommenden 12 Monaten treffen könnten. Weltweit und in Österreich wird dabei das Cyberrisiko als die größte Bedrohung für Unternehmen genannt. 64 Prozent gaben an, dass sie diesbezüglich sehr besorgt sind.

Ein großer Anstieg, hinsichtlich des letztjährigen Ergebnisses: 2021 wurde das Risiko durch Cyberbedrohungen noch mit 26 Prozent als relativ gering eingestuft. Negative Auswirkungen werden dieses Jahr besonders auf den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen befürchtet.

Klimaverpflichtungen: Österreich holt auf

Obwohl noch große Fortschritte nötig sind, um die globalen Klimaziele zu erreichen, gaben in Österreich 79 Prozent der CEOs an, dass sie bereits eine Verpflichtung zur CO2-Neutralität eingegangen sind bzw. diese in Arbeit ist. Dabei steht Österreich über dem weltweiten Durchschnitt (56 %) und sogar vor Deutschland (67 %).

Was ist der Hauptgrund für österreichische Unternehmen, CO2-neutral zu werden bzw. sich zu Netto-Null zu verpflichten? Ganz klar: Die Kundenerwartungen zu erfüllen. Außerdem treiben sowohl die Produktinnovation als auch die Erwartungen der Arbeitnehmer:innen die grünen Verpflichtungen an.

Weitere Informationen zur Global CEO Survey von PwC finden Sie hier.

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