EU-Lok wirbt für klimafreundliche Mobilität auf der Schiene

09.06.2021
Klimafreundliche Mobilität auf Schiene (c) ÖBB/Scheiblecker

Zum Auftakt des Europäischen Jahrs der Schiene 2021 haben die Europäische Kommission, die ÖBB und die österreichische Klimaschutzministerin die EU-Lok, die sich in neuem Design präsentiert, eingeweiht. Sie wird als Botschafterin des Europäischen Jahrs der Schiene in Österreich und in den Nachbarländern unterwegs sein.

2021 wurde von der EU zum Europäischen Jahr der Schiene erklärt. Ziel ist es, den Umstieg auf die Bahn als sicheres und nachhaltiges Verkehrsmittel zu fördern. Zum Auftakt wurde die EU-Lok mit rund 10.000 PS in neuem Design am Wiener Hauptbahnhof von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, Martin Selmayr, Botschafter der Europäischen Kommission in Österreich, und ÖBB CEO Andreas Matthä getauft und auf Reisen geschickt. Die neue EU-Lok symbolisiert die starke Partnerschaft von ÖBB, Klimaschutzministerium und Europäischer Kommission. Sie setzt im Europäischen Jahr der Schiene klare Akzente für den Umstieg auf die Bahn und trägt diese Botschaft quer durch Österreich und über die Grenzen hinaus.

Die Zukunft der Mobilität ist die Bahn

25% der Treibhausgasemissionen der EU entfallen auf den Verkehr. Der Schienenverkehr verursacht in Europa jedoch nur 0,4% der Treibhausgasemissionen, und die Bahn ist zudem der einzige Verkehrsträger, der seine CO2-Emissionen seit 1990 kontinuierlich gesenkt hat.

Das Europäische Jahr der Schiene soll die Bemühungen der EU, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu fördern und mithilfe des europäischen Grünen Deals bis 2050 klimaneutral zu werden, unterstreichen. Die ÖBB spart jährlich mehr als 4 Mio. Tonnen CO2 und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der klimafreundlichen Mobilität in Europa.

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